Krav Maga

Krav Maga ist eine einfache und effektive Form der Selbstverteidigung. Trainiert werden dabei Schlagtechniken, Tritte, Griffe und Hebel, Bodenkampf sowie die Abwehr von Schlag-, Stich- und Schusswaffen.

Krav Maga hat seinen Ursprung in Israel und bedeutet „Kontaktkampf“. Entsprechend ist Krav Maga eine Vollkontakt Selbstverteidigung und wird mit entsprechender Schutzausrüstung trainiert.

Gründer ist der 1910 im Budapest geborene Imrich Lichtenfels. Mit Vorkenntnissen im Boxen, Ringen und Jiu Jitsu reiste er 1942 nach Palästina ein. Nach Gründung des Staates Israel wurde Lichtenfels 1948 Nahkampfausbilder der israelischen Armee.

Nach seiner Tätigkeit in der Armee unterrichtete er sein Krav Maga an Pilizisten und Zivilisten, indem er seine Techniken an die zivile Rechtslage und damit der Notwehr anpasste. Lichtenfels verstarb im Januar 1998.

Krav Maga lehrt einfache Techniken, wobei natürliche und instiktive Bewegungen berücksichtigt werden. Dadurch gilt Krav Maga als besonders leicht zu erlernen.

Krav Maga bezeichnet sich selbst nicht als Sport, sondern als reines Selbstverteidigungssystem. Entsprechend gibt es keine Wettkämpfe. Stattdessen wird unter realistischen Bedingungen und unter Stress trainiert.

Inzwischen gibt es viele verschiedene Krav Maga Verbände in Deutschland. Entsprechend Ihrer Ausbilder und deren Ausbilder, variiert die Qualität der Ausbildung durchaus.

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