Kampfsport

1985  stiess ich auf ein Plakat in unserer Schule: Karate Lehrgang in den Osterferien. Zur Verdeutlichung muss gesagt werden, dass zu der Zeit Kampfsport nur wenig verbreitet war. Also bekniete ich meine Mutter, sofort mit mir dorthin zu fahren und mich anzumelden.

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So hatte ich mit etwa 16 Jahren meine erste Berührung mit Kampfsport. Shotokan-Karate beim Bushido Velbert. Zu dieser Zeit waren „schnelle Gürtelprüfungen“ die Ausnahme, ich trainierte also einige Zeit, in der ich meine Prüfung zum Weissgurt (Oktober 1986) und zum Gelbgurt (März 1987) ablegte.

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Irgendwann reichte mir Karate nicht mehr und ich meldete mich im „Heiligenhauser Taekwon Do Center“ an. Aber das war irgendwie nicht meins. Hier hielt ich etwa ein halbes Jahr durch und beendete auch dies mit dem ablegen der Gelbgurtprüfung (März 1988).

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Parallel beendete ich auch Karate. Auto, Frauen, Ihr versteht 😉

Nach einigen Jahren erzählte mir ein Freund von der damals ultimativen Selbstverteidigung: WT (Wing Tsun). Neugierig gingen wir hin, sahen uns alles an und meldeten uns in der Folge an. Hier legten wir gemeinsam die Prüfungen zum 1., 2. (Juni 1993), sowie zum 3. und 4. Schülergrad ( Dezember 1993) ab. Danach stellte sich raus, dass es sich um einen guten Lehrer aber schlechten Kaufmann handelte. Von jetzt auf gleich gab es die Schule nicht mehr. Ich meldete mich noch in Velbert an, aber das Training dort war mir zu unpersönlich.

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Wieder gingen einige Jahre ins Land und aus gesundheitlichen Gründen war ich auf der Suche nach sportlicher Betätigung. Überrascht stellte ich fest, dass es „meinen“ alten Karate Verein noch gab. Schon bald war ich wieder Mitglied, arbeitete mich ein und legte die Prüfung zum Orangegurt (Juli 2005) und Grüngurt (Juni 2006) ab.

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Durch Zufall stiess ich auf Karate Selbstverteidigungslehrgänge bei Wolfgang Henkel. Mit seinem System „Karate unlimited“ war er Vorreiter in diesem Bereich, als Selbstverteidigung im Karate noch sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Ich verschlang alle Lehrgänge förmlich, war total begeistert und nahm als Gast an seinem regulären SV-Training teil. Irgendwann wurde mir der Weg aber zu weit. Jede Woche neben meinen normalen Fahrten und der Arbeit noch nach Essen-Katernberg fahren war einfach zu viel. Ein Versuch, Selbstverteidigung in unserem Verein einzuführen wurde komplett geblockt. Etwas frustriert schränkte ich das Training ein. Gab es keine Alternative?

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Durch Zufall stiess ich auf „Elite Krav Maga“ in Velbert. Theoretisch Krav Maga, praktisch ohne Verbandsbindung und mit einem Trainer, der besonders realistisch und härter als die Regel trainierte. Das erfuhr ich aber erst, nach seinem ersten Lehrgang, zu dem ich mich angemeldet hatte. Das System war im Prinzip wie Karate unlimited, aber irgendwie härter und besser. Ich war begeistert, meldete mich im Karate ab und im Krav Maga an. Ich machte dort meine Prüfung zum Gelbgurt (Juli 2013) und zum Orangegurt (Juni 2014). Nach einem Durchhänger von einigen Monaten war ich dann 2015 wieder normal dabei und machte die Prüfung zum Grüngurt (Juni 2015).

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Zwischenzeitlich besuche ich, etwas unregelmässig, zum Ausgleich wieder meinen Karate Verein, um etwas mehr Beweglichkeit zu bekommen und einen Ausgleich zum Krav Maga.

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Auf Dauer widersprechen sich Karate und Krav Maga aber zu sehr, so dass ich Karate wieder aufgab. Die Mischung von Vollkontakt (Krav Maga) und kontaktlos (Karate) vertrugen sich nicht so gut, die Umstellung dazwischen war „schwierig“.

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